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Mag.
Gabriele Opitz

Ich will nicht verzeihen, vergeben und vergessen…

Ich wurde verletzt! Ich habe das Recht, mich schlecht zu fühlen! Und…andere sind schuld daran.

Vergebung mag wie ein einfaches Wort erscheinen, doch der Weg dorthin – sei es, einem anderen zu vergeben oder uns selbst – ist häufig von tiefen emotionalen Hürden geprägt. Warum fällt es uns so schwer, loszulassen und zu vergeben?
Ein zentraler Grund ist die emotionale Verletzung. Wenn wir enttäuscht oder verletzt werden, entstehen oft intensive Gefühle wie Wut, Trauer oder Scham. Diese negativen Emotionen blockieren unsere Bereitschaft zur Vergebung, weil sie das Bedürfnis nach Gerechtigkeit oder sogar Rache nähren. Ein weiterer Aspekt ist die Angst vor weiteren Verletzungen. Aus dieser Angst heraus verharren wir in Wut und Groll. Aber – ganz ehrlich – was bringt es uns, im Recht zu sein? Indem man das Erlebte immer wieder in Gedanken durchspielt, verletzt man sich doch immer wieder selbst!?
Vergebung ist ein Akt der Befreiung. Sie bedeutet nicht, das Verhalten des anderen zu entschuldigen oder sich dem weiter auszusetzen. Vergebung heißt, das innere Band zu durchtrennen, das uns weiterhin in Zorn und Ärger mit der anderen Person verbindet. Das Festhalten an Groll beeinträchtigt unsere mentale Gesundheit und führt zu chronischem Stress. Vergebung hilft, diese Last abzulegen und Raum für Heilung zu schaffen.
Ein Weg zur Heilung ist, sich bewusst darin zu üben, inneren Frieden zu finden. Das bedeutet, sich nicht weiter mit dem Auslöser des Grolls zu beschäftigen, sondern nach Lösungen zu suchen – und die Lösung liegt immer in uns selbst.
Ich würde mich freuen, Sie dabei zu unterstützen, Ihre eigenen Lösungen zu finden.

Die Psychologin

Kontakt

Mag. Gabriele Opitz

Klinische- und Gesundheitspsychologin
Biofeedbacktherapeutin
Hauptplatz 15, 1. Stock - A-8720 Knittelfeld
Tel.: +43 650 24 06 091
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www.biofeedback-therapie.at