„Faul“ – dieses Etikett fällt oft schnell. Wer Aufgaben aufschiebt oder wenig Motivation zeigt, neigt dazu, sich selbst als „faul“ zu bezeichnen. Doch ist das wirklich der Fall?
Im Allgemeinen wird „Faulheit“ als mangelnde Bereitschaft verstanden, etwas zu tun, oder als das Vermeiden von Anstrengung. Doch diese Sichtweise greift zu kurz. In vielen Fällen ist das Gefühl der Faulheit eher ein Symptom für tiefere, ungelöste Konflikte oder emotionale Blockaden. Vielleicht sind wir nicht faul, sondern schlichtweg überfordert, gestresst oder unsicher.
Als ich über das Thema nachdachte, kam ich zu einer einfachen Erkenntnis: Ich war schlichtweg unrealistisch! Sie können das ganz leicht selbst überprüfen. Schreiben Sie eine To-do-Liste für den kommenden Tag – möglichst detailliert! Notieren Sie dann die Zeit, die Sie schätzen, dass jede Aufgabe dauern wird (denken Sie nicht zu lange nach). Am Ende des Tages tragen Sie die tatsächliche Zeit ein, die Sie für jede Aufgabe gebraucht haben, und vergleichen Sie beides. Viel Spaß dabei!
Wie ich bereits in meiner letzten Kolumne erwähnt habe, reicht eine Erkenntnis nicht aus, um dauerhaft etwas zu verändern. Selbstverurteilung und Vorwürfe führen – meiner Erfahrung nach – selten zum Ziel. Auch in diesem Fall gibt es viele verschiedene Gründe für unser „wahnwitziges“ Verhalten, die zunächst erkannt und gesammelt werden müssen. Erst dann können sie Schritt für Schritt bearbeitet werden, bevor es in die eigentliche Umsetzung geht.
Ich helfe Ihnen gerne dabei! Zu diesem Thema bringe ich nicht nur mein psychologisches Wissen ein, sondern auch eine Menge Eigenerfahrung – und ich arbeite immer noch daran.
Die Psychologin
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Mag. Gabriele Opitz
Klinische- und Gesundheitspsychologin Biofeedbacktherapeutin Hauptplatz 15, 1. Stock - A-8720 Knittelfeld Tel.: +43 650 24 06 091 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. www.biofeedback-therapie.at