Beinschab Entsorgung

Zwei Unternehmen, die 1997 beinahe gleichzeitig starteten und seither gemeinsam gewachsen sind.
Josef „Purz“ Egger gründete die Elektro Egger GmbH am 1. April 1997. Was damals mit drei Personen in einer angemieteten Garage begann, ist heute ein erfolgreicher regionaler Fachbetrieb mit 15 Mitarbeitern. Im persönlichen Gespräch erinnert er sich an seine Anfänge, erzählt von den Veränderungen in der Elektrobranche und erklärt, warum für ihn ein Handschlag auch nach fast 30 Jahren noch zählt.
Herr Egger, können Sie sich noch an die Gründung Ihres Unternehmens erinnern?
Natürlich – diese Zeit vergisst man nicht. Ich hatte in Knittelfeld den Beruf des Elektrikers erlernt und schon länger den Wunsch, irgendwann mein eigenes Unternehmen zu führen. Am 1. April 1997 war es schließlich so weit: Wir starteten zu dritt und waren zunächst in Räumlichkeiten bei der Spenglerei EHK Günther Hopf in der Kameokastraße eingemietet.
Aus dieser geschäftlichen Verbindung entwickelte sich mit Ernst und Günther Hopf schon bald eine echte Freundschaft. Der leider viel zu früh verstorbene Ernst Hopf wurde für mich zu einem wichtigen Wegbegleiter – beinahe wie ein Mentor. Gerade in den Anfangsjahren waren sein Rat, seine Erfahrung und sein Vertrauen für mich von unschätzbarem Wert. Eine große Infrastruktur hatten wir damals noch nicht – dafür umso mehr Einsatz, Freude an der Arbeit und den festen Willen, etwas Eigenes aufzubauen.
Dort fand auch die erste Begegnung mit Wolfgang Beinschab statt. Wie kam es dazu?
Ich war gerade in einer unserer Garagen, als Wolfgang vorbeikam. Auch er hatte sich 1997 selbstständig gemacht und war dabei, die ersten Kunden für sein Entsorgungsunternehmen zu gewinnen. Die Firma Hopf gehörte zu den ersten Betrieben, die ihm ihr Vertrauen schenkten.
Wolfgang fragte mich damals, ob wir alte Kabel für ihn hätten. So einfach hat unsere Zusammenarbeit begonnen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, weil die Chemie von Anfang an gestimmt hat. Wir waren beide junge Unternehmer, standen ganz am Anfang und wollten etwas Eigenes aufbauen. Dass daraus eine fast 30-jährige Zusammenarbeit entstehen würde, konnte damals natürlich noch keiner von uns wissen.
Was waren die größten Herausforderungen in den ersten Jahren?
Als junger Unternehmer muss man überall gleichzeitig sein. Man arbeitet bei den Kunden, kümmert sich um Angebote und Material, führt Gespräche und versucht nebenbei, den Betrieb weiterzuentwickeln. Gerade am Anfang zählt jeder Auftrag und jeder zufriedene Kunde.
Diese Zeit war arbeitsintensiv, aber auch sehr schön. Man hat unmittelbar gesehen, was durch den eigenen Einsatz entsteht. Viele Kunden und Geschäftspartner aus dieser Anfangszeit begleiten uns bis heute. Das bedeutet mir persönlich sehr viel.
Wie hat sich Elektro Egger seither entwickelt?
Ein wichtiger Schritt war 2004 die Übersiedlung auf unser eigenes, wesentlich größeres Betriebsgelände in der Zinkengasse. Damit hatten wir endlich den notwendigen Platz, um uns weiterzuentwickeln.
Heute beschäftigen wir 15 hoch motivierte und bestens ausgebildete Mitarbeiter. Zu unseren Kunden zählen Privatpersonen, Unternehmen, namhafte Institutionen und Wohnbaugenossenschaften wie die OWG in Knittelfeld.
Wenn ich heute zurückblicke und sehe, was aus unseren bescheidenen Anfängen mit drei Personen in einer Garage entstanden ist, erfüllt mich das natürlich mit Stolz. Dieser Erfolg ist jedoch keine Einzelleistung. Dahinter stehen der tägliche Einsatz, das Fachwissen und die Verlässlichkeit unseres gesamten Teams. Dafür bin ich sehr dankbar.
Wofür steht Elektro Egger heute?
Unsere Schwerpunkte sind Elektroinstallationen, Blitzschutzbau und Netzwerktechnik. Wir arbeiten sowohl im privaten Wohnbereich als auch für gewerbliche Kunden.
Trotz aller technischen Entwicklungen steht für uns das persönliche Gespräch weiterhin am Anfang jedes Projekts. Wir hören zu, schauen uns die Situation genau an und suchen dann nach der bestmöglichen Lösung. Unsere Kunden sollen nicht irgendeine Installation bekommen, sondern eine Lösung, die wirklich zu ihren Anforderungen passt.
Wie hat sich Ihre Branche in den vergangenen 30 Jahren verändert?
Die Entwicklung war enorm. Gebäude werden intelligenter, Anlagen stärker vernetzt und die Anforderungen an Sicherheit, Energieeffizienz und Komfort immer höher. Früher waren viele Installationen wesentlich einfacher. Heute greifen zahlreiche Systeme ineinander.
Für uns bedeutet das, fachlich immer am neuesten Stand zu bleiben. Gleichzeitig setzen wir bewusst auf hochwertige Produkte namhafter Hersteller. Eine gute Lösung muss schließlich nicht nur modern sein, sondern auch langfristig zuverlässig funktionieren.
Welche Rolle spielen verlässliche Geschäftspartner für den Erfolg eines Unternehmens?
Kein Unternehmen entwickelt sich vollkommen allein. Man braucht ein gutes Netzwerk und Partner, auf die man sich verlassen kann. Wenn jeder seinen Beitrag leistet und die Zusammenarbeit von Vertrauen und Verlässlichkeit geprägt ist, profitieren am Ende alle davon. Deshalb sind gegenseitiger Respekt und Verlässlichkeit für mich keine Werbesprüche, sondern die Grundlage einer funktionierenden Geschäftsbeziehung.
Was verbindet Sie mit Wolfgang Beinschab und seinem Unternehmen?
Wir haben beide klein angefangen, viel gearbeitet und unsere Unternehmen Schritt für Schritt aufgebaut. Wenn Wolfgang und ich etwas vereinbaren, dann gilt es. Dafür brauchen wir keine langen Besprechungen oder komplizierten Abläufe. Wir kennen und respektieren einander und wissen, dass wir uns auf das Wort des anderen verlassen können. Das verstehe ich unter echter Handschlagqualität.
Unsere Verbindung geht aber über die geschäftliche Zusammenarbeit hinaus. Als Unternehmer steht man immer wieder vor Entscheidungen, Problemen und Herausforderungen, über die man nicht mit jedem offen sprechen kann. Wolfgang und ich können uns ehrlich austauschen, unterschiedliche Sichtweisen diskutieren und einander auch einmal einen Rat geben.
Was zeichnet die beinahe 30-jährige Entsorgungspartnerschaft aus?
Die Zusammenarbeit funktioniert unkompliziert und verlässlich. Die Wege sind kurz, die Abholungen werden zuverlässig durchgeführt, und bei Fragen haben wir immer einen persönlichen Ansprechpartner. Das ist im betrieblichen Alltag sehr viel wert. Dass dieses Vertrauen auf Gegenseitigkeit beruht, zeigt sich auch darin, dass wir für Wolfgang und sein Unternehmen seit vielen Jahren Elektroarbeiten durchführen dürfen – sowohl in den Betriebshallen als auch in seinem Privathaus.
Besonders schön finde ich, dass sich beide Unternehmen in diesen fast 30 Jahren stark weiterentwickelt haben. Aus zwei jungen Gründern wurden zwei etablierte regionale Betriebe. Geblieben sind das gegenseitige Vertrauen, die persönliche Wertschätzung und die Freude an einer guten Zusammenarbeit.
Beinschab Entsorgung
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