Das Recht auf Licht

Rechtsanwalt Mag. Markus SweteBäume und andere Pflanzen an oder in die Nähe von Grundstücksgrenzen führen immer wieder zu Streitigkeiten zwischen Nachbarn. Durch eine Gesetzesänderung im Sommer 2004 wurde den Grundstückseigentümern erstmals ein »Recht auf Licht« eingeräumt.

Die Idee dieses neuen Nachbarschaftsrechtes ist das sogenannte »Rücksichtnahmegebot«. Eigentumsrechte dürfen demzufolge nicht schrankenlos und ohne Rücksicht auf den Nachbarn ausgeübt werden. Vielmehr hat der betroffene Nachbar dann ein Abwehrrecht, wenn zwei Voraussetzungen erfüllt sind: Einerseits muss der Schattenwurf einer Pflanze das ortsübliche Ausmaß überschreiten, etwa dann, wenn im verbauten Gebiet ein kleiner Wald angelegt werden würde. Andererseits muss eine unzumutbare Beeinträchtigung vorliegen, beispielsweise, wenn größere Teile eines Grundstückes wegen des fehlenden Lichteinfalles versumpfen, vermoosen oder sonst unbrauchbar werden, aber auch dann, wenn Bäume des Nachbarn zu Mittag eines helllichten Sommertages in den Räumen eine künstliche Beleuchtung notwendig machen. Das Gesetz sieht keine eindeutige Regelung vor, ab wann von einer unzumutbaren Beeinträchtigung gesprochen werden kann. Bei Streitigkeiten darüber muss sohin nach dem Sachverhalt im Einzelfall beurteilt werden.

Den vollständigen Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe!

 

 

Mag. Markus Swete Rechtsanwalt
Hauptplatz 15 | 8720 Knittelfeld
Tel. +43 (0)03512/83 453
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  | www.swete.at

 

 

 

 

 

Das Aichfeld Plus Gewinnspiel

Murtal Brandschutz

Murtal Brandschutz mit Feuerlöscher-Aktion >>

Novutrack: Automatisieren

Das intelligente Haus ist Gegenwart >>

Mitteregger Exklusivstudio

Küchen und Möbel für drinnen und draußen >>

Solar Neuper: Fotovoltaik

Wie man Sonne erntet und speichert >>

Kuppek: Kreativ-Installateur

Abtauchen im Home-Spa >>

Luchscheider: Der Rasenmäher

Der perfekte Rasenmäher >>